A13 für alle – wenn nicht jetzt, wann dann?

Pressemitteilung vom 19.09.2018

Pressemitteilung vom 19.09.2018

lehrer nrw: Günstige Haushaltslage für faire Lehrerbesoldung nutzen.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Bodo Löttgen feiert die schwarz-gelbe Landesregierung dafür, dass NRW zum ersten Mal seit 45 Jahren einen Haushalt mit Überschüssen ausweist. Recht so! Daraus folgt allerdings die Frage, wie die aus sprudelnden Steuereinnahmen erwachsenden finanziellen Spielräume genutzt werden sollen. „Wir hätten da eine Idee“, sagt die lehrer nrw-Vorsitzende Brigitte Balbach. „Die Landesregierung sollte endlich den Mut zu einer zeitgemäßen Lehrerbesoldung aufbringen. Hier gibt es schon seit langem Handlungsbedarf – und nun dank guter Haushaltslage auch Handlungsmöglichkeiten. Dass Schwarz-Gelb die Gerechtigkeitslücke bei der Besoldung schließen will, hat Schulministerin Yvonne Gebauer seit ihrem Amtsantritt mehrfach klar kommuniziert, unter anderem in einem Interview mit unserer Verbandszeitschrift.“

Seit der Reform der Lehrerausbildung im Jahr 2009 durchlaufen alle Lehrerinnen und Lehrer in NRW eine gleich lange Ausbildung. Diese Angleichung spiegelt sich bisher allerdings nicht in der Besoldung wider, so Balbach. „Unsere Forderung lautet: Gleicher Lohn für gleiche Ausbildung.
Konkret: A13 für alle! Das wäre die beste Lehrerwerbekampagne und gleichzeitig ein klares Statement im länderübergreifenden Wettbewerb um die besten Köpfe auf dem Lehrermarkt.“

19.09.2018
Jochen Smets, Pressesprecher

Original-Pressemitteilung (PDF-Datei)


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