Landesregierung muss Farbe bekennen

Auszug aus der Pressemitteilung vom 10.10.2018

Auszug aus der Pressemitteilung vom 10.10.2018

Im Kampf gegen den Lehrermangel braucht es handfeste finanzielle Anreize. lehrer nrw fordert „A13 für alle“.

Wer den Lehrerberuf attraktiver machen und den Lehrermangel wirksam bekämpfen will, muss mehr bieten als hübsche Werbekampagnen. Es braucht handfeste finanzielle Anreize. Darum ist es für die schwarz-gelbe Koalition höchste Zeit, in der Besoldungsfrage Farbe zu bekennen und sich zu einer Besoldungserhöhung durchzuringen. „A13 für alle“ muss hier die Devise lauten. Das ist ein Wahlversprechen der jetzigen Landesregierung. Denn dass es an Gymnasien einen Bewerberüberhang gibt, während an Grundschulen, Sekundarschulen, Hauptschulen und Realschulen ein eklatanter Mangel herrscht, hängt auch mit der ungleichen Besoldung zusammen. Im Sekundarbereich II starten die neuen Lehrkräfte gleich mit A13, während sich Kollegen an den Grundschulen und den Schulen der Sekundarstufe I mit A12 im Eingangsamt begnügen müssen.

„Diese Ungleichbehandlung ist durch nichts zu rechtfertigen. Seit 2009 durchlaufen alle Lehrerinnen und Lehrer in Nordrhein-Westfalen eine gleich lange Ausbildung. Dementsprechend lautet unsere Forderung: Gleicher Lohn für gleiche Ausbildung.

Schulministerin Yvonne Gebauer hat seit ihrem Amtsantritt mehrfach klar kommuniziert, dass die schwarz-gelbe Landesregierung die Gerechtigkeitslücke bei der Besoldung schließen will. Nun wollen wir Taten sehen! Die Besoldungserhöhung muss alle Lehrkräfte einbeziehen, also auch diejenigen, die bereits im Dienst sind. Und selbstverständlich muss Lohngerechtigkeit auch für tarifbeschäftigte Lehrerinnen und Lehrer gelten“, erklärt die lehrer nrw-Vorsitzende Brigitte Balbach.

10.10.2018
Jochen Smets, Pressesprecher

Originalpressemitteilung (PDF-Datei)


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