Signal gegen Lehrermangel setzen

Pressemitteilung vom 26.02.2019 mit dem Titel "Signal gegen Lehrermangel setzen"

lehrer nrw schließt sich dem heutigen Warnstreik an und unterstützt die Forderung nach einer Lohnerhöhung um sechs Prozent.

lehrer nrw unterstützt den Aufruf des dbb beamtenbund und tarifunion zu einem ganztägigen Warnstreik am heutigen Dienstag mit aller Entschiedenheit und wird sich mit zahlreichen Mitgliedern an der Demonstration in Düsseldorf beteiligen. „Es ist mehr als nötig, den Arbeitgebern unmissverständlich klarzumachen, dass deren bisher praktizierte Hinhaltetaktik während der ersten beiden Verhandlungsrunden völlig inakzeptabel ist. Die Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf faire Verhandlungen und angemessene Verhandlungsergebnisse“, betont Ulrich Gräler, stellvertretender Vorsitzender von lehrer nrw und Tarifbeauftragter des Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR) im dbb. Er wird die anstehende dritte Verhandlungsrunde vom 28. Februar bis 2. März in Potsdam als Mitglied der Bundestarifkommission begleiten.

„Gerade im Hinblick auf den dramatischen Lehrermangel insbesondere in Nordrhein-Westfalen muss der Lehrerberuf auch finanziell deutlich attraktiver gestaltet werden“, so Gräler. „Wer jetzt nicht die richtigen politischen Schritte einleitet, ist mitverantwortlich dafür, dass sich die personelle Situation an den Schulen weiter verschlimmert. NRW als größtes Bundesland innerhalb der Tarifgemeinschaft der Länder sollte sein politisches Gewicht nutzen, um einen Tarifabschluss herbeizuführen, der Wertschätzung gegenüber den Lehrkräften ausdrückt.“

lehrer nrw schließt sich der Forderung des dbb beamtenbund und tarifunion zu einer Lohnerhöhung um sechs Prozent – mindestens 200 Euro – an. Wichtig ist für lehrer nrw zudem eine Weiterentwicklung der Entgeltordnung für Lehrkräfte, insbesondere die Realisierung der Paralleltabelle.

26.02.2019
Jochen Smets, Pressesprecher

Bei Rückfragen steht Ihnen der Tarifbeauftragte von lehrer nrw, Ulrich Gräler, zur Verfügung:
Tel. 0211/1640971 oder mobil (0 15 11) 5 26 84 87.

Original-Pressemitteilung (PDF-Datei)