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Vom (Un)sinn ökonomisierter Bildung

17.Februar 2018, Frankfurt, 4. Veranstaltung der GEW Hessen zur Ökonomisierungskritik; 9:30 – 17:30 Uhr, DGB-Haus Frankfurt, entgeltfrei.DGB-Haus in Frankfurt (großer Saal), Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, Frankfurt/Main

4. Veranstaltung der GEW Hessen zur Ökonomisierungskritik

Samstag, den 17.2.2018, 9:30 – 17:30, DGB-Haus Frankfurt (entgeltfrei)

Die Strategien und Maßnahmen zur „Ökonomisierung & Entdemokratisierung des Bildungswesens“ haben wir bereits in drei Vortragsreihen aufgezeigt und angeprangert, sowie die dabei hauptsächlich angewandten Methoden (z.B. Bildungsstandards und Kompetenzorientierung) kritisch analysiert.

Da diese fatale Bildungspolitik ungebremst fortgesetzt wird, wollen wir in unserer kommenden Veranstaltung die behandelten Themen weiter vertiefen. Schwerpunkte der Vorträge am 17.02.2018 sind der Wert öffentlicher Bildung (Prof. Tim Engartner) als auch die Rolle von Stiftungen in Schulen (Matthias Holland-Letz). Ebenso nehmen wir die Auswirkungen von Ökonomisierung, Entgrenzung und Individualisierung in der Elementarpädagogik in den Blick (Prof. Thilo Naumann).

Darüber hinaus wird zum Abschluss die Theatergruppe Xtrameile ihr Stück „Yes, we burn!!!“ aufführen. Martina Frenzel und Signe Zurmühlen präsen­tieren ein satirisch-witziges und böses Stück über indirekte Steuerung und das Arbeiten heute: „Lernen Sie Bettina Zimmer kennen und erfahren Sie in Rückblicken, warum sie eine „klitzekleine“ Erschöpfungsdepression bekom­men hat. Sie arbeiten zu viel? Das ist definitiv Ihre eigene Schuld, Sie müssen einfach mit Frau Baumann die 10-Sekunden-Entspannungsübung trainieren …“

An der Zielsetzung der Veranstaltung hat sich seit 2013/14 nichts geändert. Der wachsende Widerstand gegen Folgen der Ökonomisierungspolitik im Bildungsbereich zeigt, wie wichtig es ist, „die Programme, Schlagwörter, Aus- und Absichten, aber auch die maßgeblichen Akteure einer globalen Trans­formation des Bildungswesens auf den Prüfstand des kritischen Denkens zu stellen und über Alternativen zu einer Sichtweise nachzudenken, für die der allein in Geldsummen messbare, ökonomische Nutzen zum alles bestimmen­den Maßstab von Schule und Hochschule erklärt wird.“ (Aus unserem dama­ligen Veranstaltungsprogramm)

PROGRAMMABLAUF

9:30 Eintreffen, Anmeldung

  • 10:00 „Bildungsrepublik im Ausverkauf? Vom Wert öffentlicher Bildung“
    Prof. Tim Engartner (Universität Frankfurt)
  • 11:15 „Scheinheilige Stifter in Schulen“
    Matthias Holland-Letz (Freier Journalist)
  • 12:30 Mittagspause (mit Imbissmöglichkeit)
  • 13:30 Kabarettistischer Beitrag
    Herbert Gerstberger
  • 14:00 „Ökonomisierung in Gesellschaft und Pädagogik – Emanzipatorische Perspektiven psychoanalytischer Elementarpädagogik, Prof. Thilo Naumann (Hochschule Darmstadt)
  • 15:30 Kaffeepause
  • 16:00 Theaterstück „Yes, we burn!!! Theaterstück zur schönen neuen Arbeitswelt“
    Theater Xtrameile: Martina Frenzel und Signe Zurmühlen (www.xtrameile.de)
  • 17:30 Veranstaltungsende

Veranstaltungsort:

DGB-Haus (großer Saal), Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, Frankfurt/Main

(Parkmöglichkeiten vorhanden)

Arbeitsgruppe Gegen die Ökonomisierung der Bildung der GEW Hessen

Anmeldung unter: info@gew-frankfurt.de

Flyer zur Veranstaltung: Flyer: Vom (Un)sinn ökonomisierter Bildung

Plakat zur Veranstaltung:  Plakat: Vom (Un)sinn ökonomisierter Bildung“

Weitere Infos über die Arbeitsgruppe und geplante Tagung:

www.gew-hessen.de/aktuell/themen/arbeitsgruppe-gegen-die-oekonomisierung-der-bildung/

 


Inhalte entnommen von:
https://bildung-wissen.eu/veranstaltungen-1/gbw-tagungen-2017/vom-unsinn-oekonomisierter-bildung.html

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