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Was kommt zuerst, der Markt oder die Bildung?

Da der Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen erst in Bezug auf ein Ziel Sinn macht, stellt sich die Frage, wozu wir eigentlich befähigt werden sollen. Geht es um eine Art marktgerechte Passform oder um mehr?

Einige Überlegungen zum Konzept der Beschäftigungsfähigkeit

Gastbeitrag Von Peter Michael Bak

Der Begriff der Beschäftigungsfähigkeit impliziert, dass die Kriterien, die ein Arbeitnehmer zu erfüllen hat, um im Markt optimal eingesetzt werden zu können, definiert sind, nämlich von denen, die letztlich die Arbeitnehmer beschäftigen. Dementsprechend sollen solche Kompetenzen gefördert werden, die aus heutiger Sicht für die größtmögliche wirtschaftliche Effizienz sorgen und damit gewohnte Denkmuster darstellen. Es stellt sich die Frage, wie nachhaltig, innovationsfördernd und letztlich human eine so verstandene (Weiter-)Bildung sein kann, wenn die Kompetenzkriterien danach festgelegt werden, was aktuell erfolgversprechend ist. Es wird argumentiert, dass Beschäftigungsfähigkeit dann ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Konzept darstellt, wenn damit die Ausbildung von Meta-Kompetenzen gemeint ist, die es ermöglichen, bestehende Denkmuster zu überwinden und so die Grundlage für die Entwicklung und Bewältigung zukünftiger Anforderungen zu schaffen.

Der ganze Beitrag (7 S.) als PDF: P.M. Bak: Erst der Markt, dann die Bildung?


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