Der Gemeinschaftsstand von lehrer nrw, vlbs und vLw war von Anfang an gut besucht.

Ministerin besucht lehrer nrw auf der didacta

Zahlreiche Gäste verfolgten die offizielle Eröffnung der didacta 2019 am 19. Februar.
Schulministerin Gebauer plädierte für ein Verständnis von Bildung als „Wert an sich“.
„Wir kämpfen für Euch“: Der VDR-Vorsitzende Jürgen Böhm, die lehrer nrw-Landesvorsitzende Brigitte Balbach und Schulministerin Yvonne Gebauer (v.l.) vor dem Motiv der aktuellen lehrer nrw-Kampagne.

Der Messestand von lehrer nrw auf der didacta in Köln hat sich als Publikumsmagnet erwiesen. Zahlreiche Besucher der Weltleitmesse des Bildungswesens nutzten die Gelegenheit, am Stand mit dem Team von lehrer nrw ins Gespräch zu kommen. Prominentester Gast war Schulministerin Yvonne Gebauer, die sich Zeit für eine längere Stippvisite nahm und mit der lehrer nrw-Vorsitzenden Brigitte Balbach und mit dem Vorsitzenden des Bundesverbandes VDR, Jürgen Böhm, angeregt diskutierte.

Zuvor hatte Gebauer die didacta offiziell eröffnet. In ihrer Rede betonte sie, dass Bildung mehr ist als nur die Vermittlung von Kompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen – nämlich das Formen des Menschen und seiner Persönlichkeit. Vor diesem Hintergrund sei Bildung nicht nur Grundlage für ein gelingendes Leben des Einzelnen, sondern auch Grundlage unserer Demokratie. Daher „müssen wir Bildung wieder als Wert an sich erkennen und schätzen lernen“, so die Ministerin.

Das Leitthema der didacta 2019, die Digitalisierung, stand auch bei der Eröffnungsfeier im Fokus. Prof. Wassilios E. Fthenakis, Präsident des didacta-Verbandes, hob hervor, dass digitale Kompetenz für Kinder und Jugendliche unabdingbar sei. Dies erfordere eine entsprechende Ausstattung der Schulen. Gleichwohl gehe es nicht darum, analoge Bildung durch digitale Bildung zu ersetzen, so Fthenakis: „Es geht nicht um das Primat der Technologien, sondern um das Primat der Pädagogik.“ Auch Gebauer warnte davor, die Digitalisierung nur von der technischen Seite aus zu denken: „Wir brauchen nicht allein Smartphones und Smartboards, sondern smart brains.“ Die Ministerin kündigte an, dass 60 Prozent aller Schulen in NRW bis 2020 einen leistungsfähigen Breitbandanschluss bekommen sollen. Noch 2016 seien es nur 13 Prozent gewesen.

lehrer nrw präsentiert sich auf der didacta auf einem Gemeinschaftsstand (Halle 6, Stand E101) mit dem Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs in NRW (vlbs) sowie dem Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen in NRW (vLw). Die drei Verbände wollen in Zukunft im Hinblick auf Themen wie Berufsorientierung und einen gelingenden Übergang von der Schule in den Beruf stärker zusammenarbeiten.

Text und Fotos: Jochen Smets, Pressesprecher

Jürgen Böhm (VDR), Schulministerin Yvonne Gebauer, Brigitte Balbach (lehrer nrw), Sabine Mistler (Philologenverband) und Ulrich Brambach (lehrer nrw, v.l.) stoßen auf den Erfolg der didacta an.
Tom Schipper, Ingo Lürbke, Andreas Kucharski, Veronika Lüpertz und Ulrike Thomas (v.l.) bildeten am ersten Messetag die Standbesetzung.

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