Helikoptereltern in der Verwöhnungsfalle

Alles Wollen, wenig Können, viel Fordern! – Überbehütung verhindert Eigenständigkeit!

von Dr. Albert Wunsch

75 Prozent der Deutschen glauben, dass wir auf dem Weg in eine Gesellschaft von Egoisten sind und dies vor allem dadurch, dass Eltern ihre Kinder verwöhnen. So das Ergebnis einer Umfrage des Magazins ‘Familie & Co’. Besonders die so genannten Helikopter-Eltern verhindern eine Mut-machende Lebensvorbereitung. Ständig sind sie mit ihrem: ‚Ich mach das schon für dich’, ‚das wird zu schwer sein’, ‚magst du dies wirklich noch essen’, ‚wenn du nicht möchtest, dann brauchst du nicht …’ zur Stelle.

Sich selbst als kompetent erleben

In den USA wird schon zwischen elterlichen ‘Rettungs-, Kampf- und Transport-Hubschraubern’ unterschieden. Wer die Vergleiche mit diesem Fluggerät nicht mag, sollte trotzdem sein eigenes Verhalten kritisch überprüfen. Denn dass Eltern anstelle ihrer Kinder – ob beim Streit im Sandkasten, in der Schule oder beim Nachwuchs-Fußballclub – in die Kampf-Arena steigen oder ihre Töchter und Söhne ständig herumchauffieren, um ihnen ein müheloses Leben zu ermöglichen, ist zur ‚Normalität’ geworden. Der dänische Familientherapeut Jesper Juul, der als Verfechter einer entspannten Erziehung gilt, beschreibt in einem Spiegel-Interview die Folgen von Überbehütung so: ‚Verwahrlosung, Ignoranz und Desinteresse’, so argumentiert er, ‚richteten gar weniger Schaden in Kinderseelen an als jener Narzissmus, der den Nachwuchs glücklich und erfolgreich sehen will, um sich selbst als kompetent zu erleben’.

Das süße Gift der Verwöhnung und seine prägende Wirkung

Verwöhnung geschieht durch die Erfüllung bzw. Weckung lebenshindernder Bedürfnisse, konkret durch zuviel oder zuwenig gewähren lassen oder durch unangemessenes Agieren und Reagieren! Negatives erhält keine Begrenzung und Positives eine überproportionale Beachtung. Da im Leben außerhalb von Verwöhn-Systemen mit nicht mit vergleichbaren Reaktionen – insbesondere bei unsozialem – Verhalten zu rechnen ist, wachsen Verwöhnte immer intensiver in eine Scheinwelt hinein. Denn wenn beispielsweise auf ein störendes Verhalten ein harsches ‚Stopp’ einsetzt oder bei einer Mini-Leistung das Lob ausfällt, erleben dies verwöhnte Kinder und Jugendliche als massive Missachtung ihrer Person. So werden Kontakte zu anderen Wertungssystemen als bedrohlich erlebt, wird die Unwirklichkeit zum bevorzugten Aufenthaltsraum. Der damit einhergehende Realitätsverlust behindert Freundschaften, verhindert andere soziale Kontakte und zerstört auf Dauer jeglichen Lebensmut.

Verwöhnung reagiert meistens nicht auf die Grundbedürfnisse, sondern auf die eingesetzten Symptome:

  • ein Kind sucht Nähe und bekommt die Nuckelpulle
  • ein Kind probt beim Essen per Spinat-Verweigerung den Aufstand und bekommt an Stelle einer Auseinandersetzung seine Lieblingsnachspeise
  • ein Kind hat Langeweile und bekommt den Fernseher als Unterhaltung
  • oder mit Udo Lindenberg: »Sie wollte Liebe und kriegte Taschengeld«.

 

Schutz vor Verwöhnung

Wird jedoch auf die Grundbedürfnisse reagiert, geschieht dies oft maßlos. Ein Denkimpuls: Wer verwöhnt, verstößt gegen das Gesetz: ‘Alle Erziehungsmaßnahmen sind zum Wohle des Kindes durchzuführen’ (Grundgesetz Artikel 6, BGB §§ 1626 u. 1627 sowie die Präambel des KJHG (SGB 8)). Somit hat jedes Kind und jeder Jugendliche ein Recht, vor verwöhnenden Menschen geschützt zu werden.

Die Verwöhnung hat viele Gesichter, Schauplätze, Auslöser und Motive

»Maßlosigkeit bei Geschenken und Süßigkeiten, Erfüllung aller Wünsche sofort, dauerndes Verhätscheln, Inkonsequenz, In-Watte-Packen bei kleinstem Unwohlsein, Aufgaben oder Konflikte für ein Kind lösen« (Text aus: Droge Verwöhnung in: Die ZEIT. / Link: www.zeit.de/1998/41/199841.verwoehnen_3_.xml).

Am häufigsten ist sie zwischen Eltern und Kindern zu beobachten. Ebenfalls wirken Großeltern, andere Familienmitglieder, Kindergärten und Schulen kräftig mit. Verwöhnung ist aber auch im Umgang von Erwachsenen oder zwischen Institutionen und dazu in Beziehung stehenden Menschen festzustellen.

  • Väter und Mütter verwöhnen Töchter und Söhne
  • Kindergärten und Schulen verwöhnen Kinder
  • Frauen verwöhnen Männer, manchmal auch umgekehrt
  • Betriebe verwöhnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Ärzte und Krankenkassen verwöhnen Patienten
  • Funk, Fernsehen und Printmedien verwöhnen ihre Konsumenten
  • staatliche soziale Einrichtungen verwöhnen Bürger

Verwöhnung beginnt, wo die Herausforderung ausbleibt! So verhindert Verwöhnung: Interesse und Neugier, Auseinandersetzungsbereitschaft, Kraft und Ausdauer, Zielstrebigkeit, angemessene Rückmeldungen, Grenzerfahrungen, selbst geschaffenen Erfolg, Zufriedenheit, ein realistisches Selbstbild und damit Selbstvertrauen (wer sich nicht traut, traut auch keinem Anderen).

Die Folgen von Verwöhnung

Wer nicht von Kindesbeinen erfahren hat, dass Anstrengung, Zielstrebigkeit, Zuverlässigkeit und Selbstverantwortung zum Leben dazu gehört, wer nicht wirkungsvoll lernte, dass ohne

  • Selbst-Akzeptanz
  • Impuls-Kontrolle
  • Bedürfnis-Aufschub
  • Frustrations-Toleranz
  • und einer guten Portion Konflikt-Management

ein friedvolles Zusammenleben schwierig oder unmöglich ist, ob innerhalb von Partnerschaft und Familie oder im beruflichen Umfeld, der wird schnell zum Problemfall! So wird der Entwicklung von Lebensmut, Toleranz, Rücksicht, Eigenständigkeit, Verantwortung und sozialer Kompetenz der Nährboden genommen. Kurz: Verwöhnung verhindert ein eigenständig-erfolgreiches Leben. Als Folge fehlenden Selbstvertrauens und damit ausbleibender Erfolge bzw. positiver Rückmeldungen außerhalb von Verwöhn-Systemen verursacht Verwöhnung Entmutigung, Misserfolg und Frustration. Dies wiederum äußert sich als

  • nicht mehr wollen, als Entmutigung bzw. Unterwerfung „als Depression
  • gewaltsam alles Habenwollen, als Herrschsucht „als Aggression

Viele Krankheiten und Konflikte im beruflichen bzw. privaten Umfeld werden so grundgelegt. Eine wichtige Verdeutlichung: Zu enge Grenzen töten! – Grenzenlosigkeit macht irre!

Zuviel gewähren lassen:

  • beim Überschreiten bekannter oder unbekannter Grenzen nicht reagieren
  • durch fehlende Begrenzungen (immer größer werdende Wünsche, Wunscherfüllung sofort, eine übervolle Spielecke, beim Fernsehkonsum, Handy oder Smartphone unterm Schultisch, störendes Getuschel oder Agieren während des Unterrichts usw.)
  • Entschuldigungen für Fehlzeiten in der Schule akzeptieren, welche anzuzweifeln wären
  • Was wird durch eine Hausaufgaben-Entschuldigung entschuldigt: Das fehlende Erbringen der Hausaufgabe oder das fehlende Erbringen der Hausaufgaben zum vereinbarten Zeitpunkt?


Zuwenig gewähren lassen:

  • durch permanente Pass-Auf-Hinweise (...das ist heiß, gefährlich, zu hoch usw.) und lass es daher
  • Risiken zu stark reduzieren (‘alle Kanten bekommen Watte’, Kinder beim ersten Anzeichen von Regen zur Schule bringen)
  • für ein Kind handeln (es zu lange füttern, Anziehen, das Kinderzimmer aufräumen, Streit schlichten, zu schnelles Beantworten von Schülerfragen durch Lehrkräfte)
  • negative Konsequenzen zu vereiteln suchen

 

Ohne Herausforderungen werden Kinder zu Nichtskönnern und Versagern

Um Handlungskompetenz, Selbstbewusstsein und Verantwortung für das eigene Leben in Beruf, Partnerschaft, Familie und Gesellschaft zu erwerben, ist Hinwendung und nicht Verwöhnung notwendig. Wachsen Kinder jedoch in einem zu kontrollierten bzw. geregelten Umfeld auf, fehlt der Entwicklung von Selbstwirksamkeit – ein Schlüsselbegriff der Resilienzforschung – die Basis. Denn ein Aufwachsen im Schongang, führt nicht zu Durchhaltekraft, Stabilität, Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung. Wer jedoch Kindern ständig Hindernisse aus dem Weg räumt, ihnen Mühe und Schweiß, täglich notwendige Arbeiten oder Mitwirkungen ersparen will, selbst die Erfahrung von Trauer – etwa beim Tod der Großeltern –, der führt diese gezielt in ein Terrain von Misslingen und Zukunftsangst. Solche Kinder wissen nichts über andere Menschen und nichts über sich selbst. Sie spüren nicht, was es heißt, traurig oder frustriert zu sein, kennen kein Mitgefühl, besitzen keine Herzenswärme, sind letztlich unter sozialen Aspekten lebensuntauglich.

Kennzeichen sozialer und emotionaler Kompetenz

Gut begleitete und mit Herausforderungen aufgewachsene Kinder lassen sich nicht vom ersten Gegenwind umpusten, sehen sich nicht als den Mittelpunkt der Welt, bringen sich förderlich in die Gemeinschaft ein, lernen mit Spannungen und Konflikten umzugehen, können nachgeben ohne aufzugeben, erkennen mit dem Älterwerden immer deutlicher, dass Eltern nicht das Attribut der Vollkommenheit besitzen und demnach nicht immer alles richtig machen. Das hat zur Folge, auch mit eigenen Begrenztheiten besser umgehen zu können. So erhalten Kinder die besten Voraussetzungen, sich zu liebenswürdigen Erwachsenen mit einem stabilen ICH entwickeln zu können. Es geht also um die Vermittlung einer ‚Ich pack das Leben an’-Haltung. Für viele ist die Roman-Figur Pippi Langstrumpf da eine gute Identifikations-Vorlage.

Das Leben-Lernen verdeutlicht, dass Mühe meist den Erfolg einleitet. Der Irrglaube, dass eine Ausgrenzung von kindgerechter Anstrengung und Mühe den Start ins eigenständige Leben erleichtern könne, verbreitet sich rasant. Aber wie können sich Kinder auf das Leben in Beruf, Familie und Freizeit vorbereiten, wenn ihnen das notwendige Einübungsfeld verwehrt wird, sie kaum positive oder negative Konsequenzen ihres Handelns erfahren?
Der Lebensalltag verdeutlicht immer wieder neu: Wer Selbstverantwortung und Eigenständigkeit nicht erlernt, kann nicht mit anderen zielorientiert und erfolgreich handeln, wird kaum zu Selbstwirksamkeit und innerer Zufriedenheit gelangen. Stattdessen werden Nichtkönnen und Versagen gefördert.
Der schwedische Psychiater, Bestsellerautor und sechsfache Vater David Eberhard schrieb in seinem gerade neu in Deutschland erschienenen Buch über »Die monströsen Auswüchse einer liberalen Erziehung«: ‘Kleine Königinnen und Könige, denen möglichst viele Steine aus dem Weg geräumt wurden und in der Folge allen auf der Nase herumtanzen, sind später vom Leben enttäuscht, weil man sie nicht auf die Anforderungen eines eigenständigen Lebens in der Gesellschaft vorbereitet hat’. Viele Probleme in Beruf, Partnerschaft und Familie haben dort ihren Ursprung.

Verwöhnte Teenies fliegen aus der Lehrstelle oder brechen das Studium ab

Das erzieherische Unvermögen im Umgang mit unseren Kindern ist extrem steigerungsfähig. Hier zwei aktuelle Belege zu verwöhnten Kindern aus der Schweiz: »Mami, gib mir Geld oder ich schlage dich. – Das neueste Smartphone, die coole Tasche: Bekommen Kinder und Jugendliche nicht, was sie wollen, ticken sie aus.« – »Verwöhnte Teenies kriegen keine Lehrstelle. – Kritikunfähig, zart besaitet, zu wenig ehrgeizig: Viele müssen ihre Lehre abbrechen, weil sie zu verwöhnt sind«, sagt Psychologe Henri Guttmann.
Dazu titelt ‘Die Welt’: »Die Schule geschafft, aber der Arbeitswelt nicht gewachsen. – Seit Jahren sollen ‘unnötige Härten’ vermieden werden: keine Grundregeln beim Schreiben, keine schriftlichen Prüfungen, kein Sitzenbleiben. Mit der wahren Arbeitswelt sind Jugendliche so überfordert«. Und wenn dann die exklusiv im Auftrag des Stern durchgeführte tiefenpsychologische Kinderstudie als Resultat formuliert »Eltern, erzieht uns endlich wieder!« und folgert: »Nicht Leistungsdruck überfordert unseren Nachwuchs, sondern Eltern, die ihren Job nicht richtig machen«, dann ist adäquates Handeln angesagt.

»Es geht um meine Kinder, da hat sich niemand einzumischen«

Eingefahrene Verhaltensmuster, eine zu starke Identifikation mit dem eigenen Nachwuchs, permanent Zeitdruck zu empfinden, selbst keine Spannung oder Anstrengung aushalten und sich nicht wirklich auf das eigene Kind mit seinen jeweiligen Bedürfnissen einlassen wollen bzw. können, dies sind die Gründe fürs elterliche – oder durch andere wichtige Bezugspersonen ausgelöste – Fehlverhalten. Dann werden die Abwehrmechanismen aktiviert – »schließlich geht es um die mir anvertrauten Kinder, da hat sich niemand einzumischen«.
Aber dabei wird auch deutlich: Es geht meist nicht um die Kinder, sondern ums eigene Wollen und Wohlbefinden, konkret um Konflikt-Vermeidung, Gefallen-Wollen, Zeit-Ersparnis oder Angst vor Kontroll-Verlust. Um die notwendigen Veränderungsschritte einzuleiten, ist eine kräftige Portion Selbst-Kritik und Umorientierungs-Bereitschaft notwendig.

 ‘Verwöhnung macht Asozial’ – Transfer in den Erziehungs-Alltag

Viele Eltern handeln nach der Maxime, dass es in Ordnung sei, wenn sie die Kinder ab und zu oder auch öfter verwöhnen. Hier ein Eis außer der Reihe oder eine halbe Stunde länger Fernsehen, da ein ‘Weg-Sehen’, obwohl ein deutliches Stopp notwendig wäre. Wird schon nicht so schlimm sein. Dies dachte wohl auch die Brigitte Problemzonen-Kolumnistin und dreifache Mutter, als sie mich im Interview zum Buch ‘Die Verwöhnungsfalle’ fragte: »Ist Verwöhnen denn immer schlecht?« Sie schien sich dabei keiner Gefahr bewusst zu sein. Denn es ist ja nicht so, dass, bloß weil etwas nicht gut ist, man es auch automatisch gerne gesagt bekommt. Meine Reaktion war: »Verwöhnung macht asozial, lebensuntüchtig und einsam.« Sie schien den Kopf einzuziehen, aber der rheinländische Akzent meiner Sprache ließ sie die Aussage leichter aufnehmen. So formulierte ich weiter: »Sie haben den Auftrag, Ihre Söhne in ein eigenständiges Leben zu führen, und das ist nicht im Schongang erlernbar. Stehlen Sie den Kindern ihre Probleme nicht! … Dadurch erziehen Sie sie zu unselbstständigen Menschen, die alles wollen, aber nichts geben und später in der ersten eigenständigen Wohnung erschrocken feststellen, dass der Mülleimer nicht von alleine leer und der Kühlschrank nicht von alleine voll wird. Kinder brauchen Herausforderungen, um stark zu werden.« – Es war deutlich spürbar, dass die Selbst-Auseinandersetzung der dreifachen Mutter und Brigitte Problemzonen-Kolumnistin kräftig einsetzte.

Der Autor:

Dr. Albert Wunsch ist Psychologe, Diplom Sozialpädagoge, Diplom Pädagoge und promovierter Erziehungswissenschaftler. Bevor er 2004 eine Lehrtätigkeit an der Katholischen Hochschule NRW in Köln (Bereich Sozialwesen) begann, leitete er rund 25 Jahre das Katholische Jugendamt in Neuss. Im Jahre 2013 begann er eine hauptamtliche Lehrtätigkeit an der Hochschule für Ökonomie und Management (FOM) in Essen / Neuss.
Außerdem hat er seit vielen Jahren einen Lehrauftrag an der Philosophischen Fakultät der Uni Düsseldorf und arbeitet in eigener Praxis als Paar-, Erziehungs-, Lebens- und Konflikt-Berater sowie als Supervisor und Konflikt-Coach (DGSv). Er ist Vater von zwei Söhnen und Großvater von drei Enkeltöchtern.

Seine Bücher:
  • Die Verwöhnungsfalle (auch in Korea und China erschienen),
  • Abschied von der Spaßpädagogik,
  • Boxenstopp für Paare
  • Mit mehr Selbst zum stabilen ICH – Resilienz als Basis der Persönlichkeitsbildung.


www.albert-wunsch.de

Hier ein Link zu einigen Thesen, Definitionen, Fakten und Praxis-Konkretisierungen zum Thema ‘Helikopter-Eltern in der Verwöhnungs-Falle’ (Handout zu einem Referat innerhalb der 15. Neubrandenburger Konferenz für das Dudeninstitut für Lerntherapie):

www.duden-institute.de/Neubrandenburg/mediabase/pdf/1825.pdf

Zur Originalausgabe (PDF-Format)

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