lehrer nrw-Kolleginnen und Kollegen zu Besuch bei Dr. Oetker

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lehrer nrw-Besuchergruppe bei Dr. Oetker
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Im Restaurant "Glück und Seligkeit"
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Beim Mittagessen
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Beim Mittagessen
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Zufriedene Mienen auch nach dem Mittagessen beim Rundgang im Dr. Oetker Werk
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Unsere Gruppe an der Freitreppe über vier Geschosse
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Frühere Reklame für Backin
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Blick von der Sparrenburg über Bielefeld
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Blick hinauf zur Sparrenburg

32 Teilnehmer der lehrer nrw-Senioren erleben die Dr. Oetker Welt in Bielefeld.

Am 23.September 2014 waren um 11:15 Uhr alle Teilnehmer pünktlich am Treffpunkt: Restaurant "Glück und Seligkeit"....

Erste Überraschung: Wir sehen kein Restaurant in der Nähe, denn wir stehen ja vor einer Kirche an einer stark befahrenen Straße.

Zweite Überraschung: wir gehen in die Kirche hinein, an deren Eingang ein großes G und S hängt.

Dritte Überraschung: von innen ist es keine Kirche mehr, es ist ein großartiges, architektonisch sehr modern eingerichtetes Restaurant:
Im Hauptschiff steht auf der linken Seite eine lange Theke und im übrigen „Kirchenschiff und ebenso im „Seitenschiff“ stehen Tischgruppen mit gemütlichen Stühlen und Sitzgruppen. Vor dem ehemaligen Chorraum stehen die für unsere Gruppe reservierten und bereits eingedeckten Tische.
Als alle Platz genommen haben, werden die Getränke bestellt, Speisen hatten wir schon Tage vorher aussuchen können, sodass die Beköstigung sehr zügig durchgeführt werden konnte.
Die ehemalige Orgelbühne ist zu einer Bar umgestaltet und das erste Stockwerk des Seitenschiffes ist ein Raum, der für besondere geschlossene Feiern benutzt werden kann.

Im Anschluss an den so gelungenen überraschenden Einstieg ging es zu dem nur wenige hundert Meter entfernten Gebäude von Dr. Oetker mit seiner „Oetker-Welt“.
Das obligatorische Gemeinschaftsfoto konnte bei strahlendem Sonnenschein vor dem Hauptgebäude gemacht werden.
Im Gebäude wurden wir wegen des garantierten besseren Hörens bei den vielen Nebengeräuschen mit Audiogeräten versehen und dann in zwei Gruppen aufgeteilt.
Die beiden Besucherführerinnen taten ihr bestes und erwähnten später, dass sie solch lebendige und spaßig reagierende Teilnehmer schon lange nicht mehr angetroffen hätten, (...das sind eben Lehrer...).


Es ging durch die ehemalige Produktionsstätte des für Dr.-Oetker berühmten Backpulvers „Backin“, das heute modern umgestaltet und mit einer langen Freitreppe über vier Geschosse miteinander verbunden ist.
In den verschiedenen Etagen sind z. T. museumsähnliche Räume, die die Geschichte des Hauses Dr. Oetker aufzeigen:
Wie z. B.:

  1. Dr. August Oetker, von Beruf promovierter Naturwissenschaftler und Apotheker, der in seinem Privathaushalt das „Backpulver“ zunächst für seine Frau durch viele Versuche ausprobiert und damit erfunden hatte.
    Der Name Backin (Betonung auf der zweiten Silbe) soll bedeuten: „back ihn, den Kuchen auf leichte Weise“.
  2. Seine Firmengründung mit dem Backpulver als Helfer für „helle Frauen“; deshalb das bis heute erhaltene mittlerweile in der ganzen Welt bekannte Firmenzeichen, heute Firmenlogo genannt: ein im Profil dargestellter heller Frauenkopf, der im Laufe der Zeit nur wenige kleine Veränderungen erfahren hat.
  3. Die Vergrößerung der Fabrik und Ausdehnung des Exportes von Backin auf Länder außerhalb Deutschlands und später über fast alle Länder der Erde. Neuerfindungen von Fertigprodukten, schnelleren Verarbeitungs- und Abfüllmaschinen für die Produkte. Erfindung neuer Produkte bis hin zu den bekannten und in jedem Land, je nach Geschmacksrichtung unterschiedlich gewürzter Pizzen.

Des Weiteren gibt es in der zweiten und dritten Etage Probierküchen, in denen z. B. heute neue Marmeladesorten hergestellt werden, was wir von außen betrachten können.
Es ist auch möglich sich für Backen vor Ort anzumelden und unter „Aufsicht“ neueste Rezepte bzw. Koch- und Backmischungen auszuprobieren.
Was ganz besonders wichtig ist: Es gibt Räume zum Testessen von neuen Speisen. Dazu kann man sich auch als Testesser melden und neue oder veränderte Produkte versuchen.

Produkte, die nicht oft genug verkauft werden, werden wieder aus der Produktion genommen.

Nach dem ersten Besichtigungsteil wurde eine Verschnaufpause mit Probeessen von Müslimischungen und spezieller Vanille- und Schokoladencreme gemacht, bevor es dann in den zweiten Teil der Ausstellungen ging.

Den Abschluss bildete ein großes Probeessen von verschiedenen fertigen Kuchen und Pizzen verbunden mit einer Vielzahl von Getränken.

Den wirklichen Abschluss bildete für viele Teilnehmer ein Einkauf von Dr.-Oetker-Produkten in dem Verkaufsraum, in dem alle Dr.-Oetker-Produkte ausgestellt waren. Anschließend wurden wir durch den Umtausch unseres Besucheransteckers gegen eine gut gefüllte Tüte mit Produkten und Rezepten von Dr. Oetker belohnt.

Nach diesem gut zweistündigen Programm hatten noch viele Teilnehmer Lust darauf, sich an der frischen Luft auf einem schönen Spaziergang hinauf  zur Sparrenburg bei herrlichstem Spätsommerwetter zu begeben, um von dort oben den Blick auf Bielefeld zu genießen.

Mein Dank gilt allen Teilnehmern, die selbst die weiten Anfahrtwege von Prerow (Ostsee), Bramsche (Osnabrücker Land) und Heinsberg (Aachener Raum) nicht gescheut hatten. Ganz besonders danke ich Lucette Steinmann, die die Vorbereitung dieser Exkursion so exzellent durchgeführt hat.

Konrad Dahlmann