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VDR-Seminar-Koenigswinter
Teilnehmer/innen des 1. VDR-Seniorenseminars
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Eine großartige Bildungsstätte: die dbb-Akademie in Königswinter
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Die vier lehrer nrw-Kollegen (v.r.)
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Wolfgang Speck, Vorsitzender der dbb-bundesseniorenvertretung, beim Eingangsreferat
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Blick ins Plenum

Erstes Seniorenseminar des VDR

Unter der Leitung von Christa Nicklas beschäftigten sich vom 30.03. bis 01.04.2015 in der DBB-Akademie in Königswinter 14 Vertreter aus zehn Bundesländern der VDR-Mitgliedsverbände mit der Seniorenpolitik des DBB und seiner Lehrer-Mitgliedsverbände.

Im Focus  stand die Frage nach einer zielgerechten und ansprechenden Vertretung der Seniorinnen und Senioren, und zwar im Bereich des TV-L als auch des Beamtentums.

Ausgehend von der Frage ´Was leistet der DBB für die Pensionäre und Rentner` informierte Wolfgang Speck, Vorsitzender der dbb-bundesseniorenvertretung, über Aktuelles und Grundsätzliches aus der dbb Seniorenarbeit.

Wichtige finanzielle Aspekte für Seniorinnen und Senioren brachte Ubbo Minks vom Bayerischen Realschullehrerverband und Referent für Angestelltenrecht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nahe, ohne sich dabei nur auf bayerische Verhältnisse zu beschränken.

Die stellvertretende Vorsitzende der dbb-bundesseniorenvertretung, Uta Kramer-Schröder, zugleich Mitglied der Bundesfrauenvertretung, lenkte die Aufmerksamkeit auf das Thema Pflege und die damit einhergehenden Anforderungen. Sie gab etliche wichtige Informationen zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten, erhob aber auch Forderungen nach mehr Transparenz  und Unterstützung in der Pflege.

Bevor das Seminar mit einem Workshop zum Thema Seniorenarbeit und Seniorenbetreuung fortgesetzt wurde, rundete  der Bundesvorsitzende des VDR  Jürgen Böhm in einem informativen und pointierten Vortrag über die aktuellen bildungspolitischen Entwicklungen in  den Bundesländern den Vortragsteil des Seminars ab.
Er beleuchtete die implizierten Herausforderungen und mögliche Handlungsstrategien und stellte die Frage ´Welche Ziele muss eine moderne und zeitgemäße Bildung verfolgen?`  Auf der Basis zahlreicher Daten erteilte er eine deutliche Absage an den Sinn von Schulexperimenten und Sozialromantik und betonte als  erfolgreichen Weg zum Bildungserfolg deutlich die Sicherung von Grundkompetenzen.

Im Workshop zum Thema ´Zukunft der Seniorenbetreuung` trugen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst in einer Bestandsaufnahme die bisherigen Aktivitäten in den Landesbünden zusammen.
Es zeigte sich eine recht beeindruckende Vielfalt, die jedoch bisher überwiegend dem Engagement einzelner Verbandsvertretungen zuzuschreiben ist. Alle waren sich einig darin, dass die zukünftige Zusammenarbeit über Landes- und Verbandsgrenzen hinweg Anregung und Motivation sein kann, den Ideenaustausch zu beflügeln, die Arbeit zu erleichtern und so das gemeinsame Ziel einer guten und für die Senioren interessanten Betreuung zu gewährleisten.
M.T.

Fotos: Werner Hillen

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