Papierfabrik in Marsberg-Giershagen besichtigt

Unsere Gruppe vor dem Rundgang durch das Werk
Werkleiter Frank-Peter Folcz begrüßt unsere Gruppe im Konferenzraum
Interessiert folgen wir seinen Erklärungen im Konferenzraum...
... und beim Werksrundgang
Erläuterungen vor riesigen Zellstoffballen im Außenlager

Am 1. Juli 2016 haben wir mit 18 Seniorinnen und Senioren die Papierfabrik WEPA in Marsberg im Sauerland besichtigt

Nach einer angenehmen Anreise aus Nah und Fern - die weitesten Anfahrten hatten Teilnehmer aus Krefeld und dem Niederrheingebiet - haben wir uns zunächst zur Mittagszeit in Marsberg im Burghof Center getroffen, um uns mit einem italienischen Essen für die Besichtigung zu stärken.

Dabei genossen wir im Freien unter einer überdachten Terrasse die frische Luft, das leckere und reichhaltige Essen. Die hierbei stattfindende Kommunikation zwischen den bereits an mehreren Exkursionen teilgenommen habenden Kolleginnen und Kollegen sowie den "Neuen" erwies sich als sehr wohltuend.

Um 14.30 Uhr erwartete uns der Betriebsleiter der WEPA in Marsberg-Giershagen, Frank-Peter Folcz, in "seinem" Werk, um uns zunächst einen Überblick über die Geschichte und die Prozessabläufe bei der Produktion zu informieren.
Mit großem Interesse erfuhren wir, dass das Werk 1948 "auf der grünen Wiese" in Marsberg-Giershagen gegründet worden ist. Der Hauptsitz ist in Arnsberg, von wo aus die insgesamt 11 Standorte in Europa mit seinen 3000 Mitarbeitern geleitet werden.
Wir erfuhren weiter, dass die Firma WEPA der drittgrößte Hygienepapierhersteller Deutschlands ist und bekannte Handelsketten mit deren "Eigenprodukten" von Küchenrollen, Toilettenpapier, Hygientücher etc. beliefert.

Der Warenein- und -ausgang in Marsberg-Giershagen beläuft sich täglich auf bis zu 200 Lastkraftwagen, die von hier aus bis in einen Umkreis von ca. 350 Kilometern die Fertigprodukte ausliefern.

Beim Rundgang durch den laufenden Betrieb erreichten wir zunächst das große Außenlager mit den kurz- und langfaserigen Zellstoffen und Altpapieren, die, je nach zu erstellendem Produkt, hier im Freien gelagert werden.
Gabelspapler kreisten dabei um uns herum, um die ständig "hungrigen" Papiermaschinen mit dem noch aufzubereiteten Rohmaterial füttern zu können.

Besonders beeindruckt war unsere Gruppe, als sie im Leitstand der im vergangenen Jahr aufgebauten Papiermaschine erfuhr, dass sich die Riesenwalzen mit einer Geschwindigkeit von 1750 Umdrehungen pro Minute bewegen und so rd. 2000 Meter Rohpapier in der Minute herstellen und aufwickeln.

Ein weiterführendes Interview mit Frank-Peter Folcz entnehmen Sie bitte dem Magazin "WOLL", einem Magazin für Brilon, Olsberg, Marsberg, Willingen und Diemelsee.

Nach 2,5 Stunden endete unsere Führung im Versand-Hochregal-Lager. Dort beluden an diesem Freitagnachmittag die Lkw-Fahrer die ihnen per automatischer Steuerung bereitgestellten Waren.
Mit all´ diesen für uns sehr interessanten Informationen und Hintergrundbeschreibungen verabschiedeten wir uns von Fank-Peter Folcz und traten, ausgestattet mit einer Produktauswahl der WEPA, die Heimreise an.

M. Berretz

Einige Fotos mehr in der Bildergalerie (nur für eingeloggte Mitglieder)