Berlinexkursion vom 24. bis 29.04.2016

Wieder einmal haben sich unsere Senioren auf Tour begeben. Diesmal ist Berlin und Potsdam das gewählte Reiseziel.

Unter Leitung von Konrad Dahlmann, der in enger Zusammenarbeit mit joamar Reisen in Paderborn die Planung vorgenommen hat, ist am 24.04.2016 unsere 26-köpfige Reisegruppe mit einem modernen Fernreisebus über die ehemalige Grenzkontrollstelle Helmstedt/Marienborn zw. der Bundesrepublik Deutschland und der DDR nach Berlin gereist.

Erste Fotos dieser Reise finden Sie nachfolgend.

Pariser Platz und Brandenburger Tor am Abend
Erster Besichtigungsstop: Ehemaliger Grenzübergang Helmstedt/Marienborn
Unser Hotel in Berlin: Park Inn, unsere Teilnehmer wohnen in der 10. bis 30. Etage.
Konrad Dahlmann im Reichstagsgebäude
Unsere Reisegruppe im Reichstagsgebäude
Unsere Reisegruppe im Reichstagsgebäude
Interressiert verfolgen wir die Ausführungen von MdB Peter Hintze
Die Vortragenden
Gruppenfoto nach der Besichtigung des Reichstagsgebäudes

Ausführlicher Reisebericht unserer Exkursion

Stadtrundfahrt
Rotes Rathaus
Sitz des Bundespäsidenten
Mauerreste
Gedenkstätte Bernauer Straße
Potsdam - Park
Unsere Gruppe in Potsdam

Die Fahrt nach Berlin und anschließend nach Potsdam war wieder einmal für die lehrer nrw- Senioren ein schönes Erlebnis. Es war eine insgesamt harmonische Busreise, bei der die gemeinsamen Erlebnisse im Vordergrund standen.

Bei der Hinfahrt am 24.04.2016 legten wir unsere Mittagsrast, verbunden mit dem "Mittagessen" am Bus, an der ehemaligen Zonengrenze mit dem "deutsch-deutschen Grenzübergang" Helmstedt/Marienborn ein. Hier nutzen wir die Gelegenheit, einmal hinter und in die ehemaligen Kontrollstellen zu schauen, um zu sehen, was mit unseren Unterlagen (Reisegenehmigungen, Zollfragen und Zwangsumtausch) bei allen Fahrten privater Natur und auch bei Klassenfahrten auf dem Wege nach Berlin in Wirklichkeit geschehen war, denn das erfuhr man damals ja nicht.
Jetzt wird in den als Gedenkstätte umgestalteten Grenzbefestigungen alles offen gezeigt, welch komplizierter Kontrollmechanismus in der DDR aufgebaut worden war, um die Reisenden genauestens zu kontrollieren und zu beobachten, solange sie damals auf DDR-Gebiet waren, hier z. B. auf der Autobahn bis Berlin.

Am späten Nachmittag in Berlin angekommen, bezogen wir im 34 Stockwerke hohen Hotel "Park Inn" am Alex, dem Alexanderplatz, in den Stockwerken 9 bis 30 mit einer Superaussicht über Berlin unsere Zimmer.

Die Abende brachten uns nach einem schönen Abendessen in den benachbarten Lokalen des Nikolaiviertels immer wieder zum Ausklang in der Hotelbar zusammen.

Die Stadtführer (sowohl der in Berlin, der uns in drei Stunden bei glücklicherweise nicht zu starkem Verkehr mit unserem Bus durch so viele Stadtgebiete und schöne Stadtviertel gelotst und alle Sehenswürdigkeiten nahegebracht hatte, als auch die in Potsdam) waren auch wieder ganz toll.
Ebenso im Schloss Sanasouci in Postdam, wo uns eine 80 Jahre alte Dame mit großem Elan führte und uns die Schönheiten vorstellte.
Übrigens wurden wir von dem flötespielenden polnischen Dubel des alten Fritz am Eingang des Schlosses unterhalb der Windmühle empfangen.

Die Schifffahrt auf der Spree mit Kaffeetrinken an Bord war ebenso erlebnisreich wie die Stunt-Show im Babelsberger Filmpark und das Trainieren von Tieren. Einige unserer Teilnehmer besuchten dort auch noch die Außendeko des Filmstudios für die Fernseh-Serie "Gute Zeiten schlechte Zeiten". So verlief auch hier die gut dreistündige Führung wie im Fluge.

Abends gingen einige ins Kabarett, wo der Besuch der Distel mit dem politisch aktuellen und äußerst spritzigen Programm favorisiert war.
Einige andere besuchten die Stachelschweine an der Gedächtniskirche. Aber auch internationale Konzerte und eine Show im Friedrichstadtpalast wurden besucht.

Einen besonderen Höhepunkt stellten unsere Visite des Reichstagsgebäudes und das Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten und Vizepräsidenten des Bundestages Herrn Peter Hintze dar. Er hatte sich über eine halbe Stunde Zeit für uns genommen, nachdem sein Assistent schon den Anfang der Führung phantastisch geleitet hatte.
Übrigens erfuhren wir, dass Herrn Hintzes pensionierte Schwester auch Realschullehrerin gewesen ist.

Am letzten Tag (29.04.2016), dem Rückreisetag, machten wir noch Station im Kloster Lehnin, wo uns eine Schwester der Diakonie durch die wunderbare langsam zu blühen beginnende großzügige Anlage führte. Das Kloster war von Zisterziensermönchen gegründet worden und bestand bis zur Reformation für 400 Jahre. Neben dem geistlichen Leben standen dort Ackerbau und die Hilfe für kranke Menschen im Vordergrund.
Zu DDR-Zeiten hatte das Kloster unter Führung von Diakonissen als Krankenhaus gedient. Nach der Wende ist die Anlage vergrößert und das Krankenhaus modern aufgebaut worden.

Über den Verlauf und die Inhalte dieser 6-tägigen Exkursion waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerst zufrieden, auch mit Bedri, unserem Busfahrer.
Es hat wirklich alles genau mit unserem Zeitplan gestimmt.

Konrad Dahlmann

Unsere Gruppe in Potsdam
Unsere Gruppe in Potsdam
Potsdam - Holländisches Viertel
Kloster Lehnin
Im Kloster Lehnin
 

Berlin Potsdam Reisebericht

Link zum ganz ausführlichen Reisebricht von Lilo Becker

Um den sehr ausführlichen Reisebericht, verfasst von Kollegin Lilo Becker lesen zu können, folgen Sie bitte diesem Link zur Dropbox oder diesem zur PDF-Datei.