Bonn - Stadtführung und Bundeskunsthalle am 5. Februar 2019

Unsere Besuchergruppe
Beethoven-Denkmal
Erinnerungstafel an Besuch des ehemaligen franz. Staatspräsidenten Charles de Gaulle am Bonner Rathaus
Bonner Rathaus
Marktplatz Bonn
Kunsthalle Bonn mit Ausstellungs-Werbung
"Verdecktes" Bonner Schloss
 

Die erste Besichtigungstour in diesem Jahr führte uns nach Bonn in frühere Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Wir trafen uns bei der Bonn Information zu einer Führung "Bonn zu Fuß erkunden". Frau Samson zeigte uns die Innenstadt, die die wechselvolle Geschichte aufzeigt.

In der Innenstadt besuchten wir den Münsterplatz mit der Beethovenstatue aus Bronze, den Kreuzgang des Bonner Münsters, das Kurfürstliche Schloss, heute ein Gebäude der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, den Hofgarten, das Bonner Rathaus mit dem Gedenkstein der Bücherverbrennung und dem Brunnen mit der Marktfontaine von 1777, den Garten des Beethovenhauses und die barocke Bischofskirche der Stiftung Namen-Jesu-Kirche der Altkatholiken.

Nach dieser 2-stündigen Besichtigungstour ging es zum traditionsreichen Restaurant "Em Höttche" zum Mittagessen.

Nachmittags besuchten wir in der Bundeskunsthalle die Ausstellung "Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) erträumte Reisen". Die Ausstellung zeigt Exponate des Künstlers, die seine Lebensgeschichte aufzeichnen. Seine wichtigsten Stationen waren Dresden, Berlin, Fehmarn und Davos.
Seine expressionistischen farbenprächtigen Bilder zeigen einerseits eine idealisierte Lebenswelt z. Bsp. der „Davoser Bauern“, andererseits eine gewisse Traurigkeit z. Bsp. „Der Trinker“. Er schätzte das urbane Leben in Berlin (Potsdamer Platz) wie auch die ursprüngliche Natur auf Fehmarn (FKK-Kultur, Badende auf Fehmarn). Den afrikanischen Stiel hat er unreflektiert übernommen, so wie die damalige Gesellschaft Afrika darstellte(Negertänzerin).
1914 bis 1915 war er beim Militär in der Artillerie (Selbstbildnis als Soldat). Es stellte sich heraus, dass er für das militärische Leben nicht geeignet war. Seit Ende 1915 war er in verschiedenen psychiatrischen Kliniken. Leider nahm er sich 1938 nach einem Morphiumentzug und einer entwickelten Paranoia das Leben.

Weitere Infos und ein Video über Kirchner sind auf der Webseite der Bundeskunsthalle verfügbar.

Text: Roland Gschwandtner
Fotos: Marianne Rahn


 

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