Senioren-Infobrief 1-2014

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen
ich wünsche Ihnen im Namen unseres Referates „Senioren im lehrer nrw“ zunächst ein gutes neues Jahr, verbunden mit den besten Wünschen für Sie und Ihre Familien.
 

Neue Homepage – wichtige Änderungen

Schon früh erscheint dieser Senioren Infobrief, weil es eine außergewöhnliche Situation für uns gibt: Die Homepage unseres Verbandes lehrer nrw ist Anfang Januar nach einer kompletten Neugestaltung in „neuem Gewand“ im Internet zu sehen. Geändert hat sich dadurch auch der Zugang zum internen Bereich der Homepage.

Sie rufen, wie bekannt, über www.lehrernrw.de die Startseite auf. Als lehrer nrw-Mitglied gelangen Sie jetzt folgendermaßen in den Mitgliederbereich:

  • Geben Sie rechts in der Spalte „Login“ im ersten Textfeld Ihren Vor- und Nachnamen (getrennt durch einen Punkt) mit Kleinbuchstaben ein. Sollten Sie mehrere Vor- oder Nachnamen haben, trennen Sie diese bitte mit einem Bindestrich. Beispiel: max.muster oder maxmx.muster-mustermann
  • In der nächsten Zeile geben Sie bitte bei „Passwort“ Ihre 5-stellige lehrer nrw-Mitgliedsnummer an. Diese Mitgliedsnummer finden Sie auf dem Adressaufkleber der gerade erschienenen lehrer nrw-Zeitschrift in der dritten Zeile von oben zwischen den zwei Rauten. (Sie können leider nicht mehr, wie bisher, dieses Passwort verändern (!), notieren Sie sich also bitte diese Nummer!)
  • Mit einem Klick auf „Anmelden“ gelangen Sie dann in den nur für Mitglieder geöffnetenHomepagebereich.
  • Unser Tipp: Loggen Sie sich als lehrer nrw-Mitglied beim Besuch dieser Homepage als Erstes immer rechts unter „Login“ als Mitglied ein. Dann haben Sie stets zu allen Seiten freien Zugang.

 

Programm 2014

Unsere Veranstaltungen sollen auch in diesem Jahr wieder viele Gemeinsamkeiten mit Kolleginnen und Kollegen für Sie als die Senioren unseres Verbandes stiften. Die Themen und Daten finden Sie in der neuesten Zeitschrift wieder, deswegen hier noch ein paar zusätzliche wichtige Termine:

  • 6. Februar: Besuch der Arbeitswelt-Ausstellung DASA in Dortmund. Anmeldungen bei: Klaus-Dieter Köller, Tel. 02932/32655 (Anrufbeantworter), E-Mail klauskoeller@unitybox.de
  • 6. und 7. März: Fortbildung zum Umgang mit E-Mails und der Benutzung des Internets. Anmeldungen im lehrer nrw-Sekretariat, Tel. 0211-1640971, E-Mail: info@lehrernrw.de
  • 8. April 2014: „Tatort Münster“ – Stadtführung speziell zu den Münsterkrimis in ARD und ZDF sowie historische Fälle. Treffpunkt ist um 10.45 Uhr an der Stadtbibliothek in Münster (hinter der Lambertikirche). Die Führung dauert etwa 1 ½ Stunden. Anschließend essen wir in einem netten Lokal in der City, und am Nachmittag fahren wir gemeinsam zu den Annette-von-Droste-Hülshoff-Heimstätten:
    1. Haus Rüschhaus (bekanntes, von Johann Conrad Schlaun für sich selbst erbautes Wohnhaus, später von Annette bezogen)
    2. Wasserschloss Hülshoff mit Kaffeetrinken. Anmeldungen bei: Konrad Dahlmann, Eichenweg 34, 48161 Münster, Tel. 02534-347, E-Mail dahlmann@lehrernrw.de
    Hier ein Link zum Parkplatzsuchen, einfach anklicken und Plan ansehen: www5.stadt-muenster.de/parkhaeuser/
    Das Parkhaus Alter Steinweg ist das Nächstliegende zum Treffpunkt Stadtbibliothek.
  • Es sind nur noch wenige freie Plätze für die Flandernfahrt vom 9.bis 13 Mai 2014. Information und Anmeldung: Joamar Reisen, Haarener Str. 18, 33178 Borchen, Tel. 05251/6879990, Fax 05251/6879991, E-Mail info@reisen-joamar.de

 

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung

Wir möchten Ihnen heute auch einmal näher bringen, was im Alter und für das Alter getan werden kann. Dabei sind diese Themen wichtig:
• Vorsorgevollmacht
• Patientenverfügung
• Betreuungsverfügung
Unser Verbands-Justitiar Michael König hat dazu folgende Informationen zusammengestellt:
 

Vorsorgevollmacht

Durch eine Vorsorgevollmacht können Sie eine Person Ihres Vertrauens dazu bevollmächtigen, für Sie bestimmte Angelegenheiten zu regeln. Die von Ihnen ausgewählte Person wird aufgrund der erteilten Vollmacht juristisch betrachtet also Ihr Vertreter. Zu beachten ist dabei jedoch, dass sich eine solche Vorsorgevollmacht nicht auf alle denkbaren Angelegenheiten beziehen muss, sondern natürlich auch auf bestimmte Angelegenheiten beschränkt werden kann, beispielsweise die Vertretung allein in finanziellen Angelegenheiten.
Der Vorteil einer Vorsorgevollmacht liegt für den Vollmachtgeber darin, dass für die Bereiche, für die eine Vorsorgevollmacht erteilt worden ist, später kein gerichtliches Betreuungsverfahren durchgeführt werden muss. Es ist wissenswert, dass es im Krankheitsfall keine gesetzliche Vertretungsmacht von Ehegatten untereinander oder von Eltern gegenüber Kindern bzw. umgekehrt gibt.
Im Regelfall steht deshalb kein Vertreter zur Verfügung, wenn Sie aufgrund einer Krankheit oder hohen Lebensalters Ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können. Sofern Sie also nicht vorab einer Person Ihres Vertrauens eine Vorsorgevollmacht erteilt haben, muss durch das Gericht eine Person gefunden werden, die in der Lage ist, Sie zu vertreten. Dies ist das sogenannte Betreuungsverfahren.

An der aktuellen Rechtsprechung ausgerichtete Formulare und Textbausteine können Sie sich bei Interesse über das Justizportal NRW unter
www.jm.nrw.de/BS/formulare/betreuung/betreuung/vollmacht.pdf
herunterladen oder als Mitglied über die Geschäftsstelle von lehrer nrw anfordern.
 

Patientenverfügung

Falls Sie aus gesundheitlichen Gründen keine eigenständigen Entscheidungen mehr treffen können, lässt sich in einer Patientenverfügung im Voraus festlegen, ob und wie Sie in bestimmten Situationen ärztlich behandelt werden möchten. So kann in einer Patientenverfügung bestimmt werden, ob Sie in bestimmte Untersuchungen, ärztliche Behandlungen oder Eingriffe, die nicht unmittelbar bevorstehen, einwilligen oder diese generell untersagen möchten. Dadurch können Sie auch dann Einfluss auf eine spätere ärztliche Behandlung nehmen, wenn Sie zum Zeitpunkt dieser ärztlichen Behandlung nicht mehr entscheidungsfähig sind.

Die Patientenverfügung richtet sich an den Arzt und an Ihren Bevollmächtigten oder Betreuer, damit diese Ihre Vorstellungen durchsetzen. Im Unterschied zu der Vorsorgevollmacht, die die Vertretung in rechtlichen Angelegenheiten regelt, bringen Sie in der Patientenverfügung Ihre Wünsche und Vorstellungen hinsichtlich einer ärztlichen Behandlung zum Ausdruck.

Seit dem 1. September 2009 findet sich auch eine Regelung der Patientenverfügung im Gesetz.
Nach § 1901 a BGB ist es erforderlich, die Patientenverfügung schriftlich zu verfassen. Die Patientenverfügung bleibt wirksam, bis sie geändert oder widerrufen wird. Ändern sich im Laufe der Zeit Ihre Vorstellungen, wie Sie ärztlich behandelt werden möchten, können Sie deshalb die Patientenverfügung jederzeit abändern oder gänzlich widerrufen.
Zum Musterformular gelangen sie über diesen Link:
www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/Anlagen/Patientenverfuegung_Textbausteine_pdf.pdf?__blob=publicationFile
Dieses Muster können Sie direkt herunterladen oder als Mitglied über die Geschäftsstelle von lehrer nrw anfordern.
 

Betreuungsverfügung

In einer Betreuungsverfügung können Sie Wünsche hinsichtlich einer Betreuung formulieren, die Sie später, wenn ein Betreuungsfall eintreten sollte, möglicherweise krankheitsbedingt nicht mehr äußern können. Diese Wünsche sind vom Gericht grundsätzlich zu berücksichtigen. Zweckmäßigerweise sollte die von Ihnen verfasste Betreuungsverfügung deshalb schriftlich vorliegen.
Sie können in der Betreuungsverfügung beispielsweise festlegen, wer Ihr Betreuer werden soll, aber auch den umgekehrten, nicht seltenen Fall regeln, wer keinesfalls Ihr Betreuer werden soll.
Ferner können Sie in der Betreuungsverfügung zum Beispiel festlegen, welche Ihrer Wünsche und Gewohnheiten vom Betreuer zu respektieren sind. Beispielsweise kann es sich um die Frage handeln, ob Sie zu Hause oder in einem Pflegeheim versorgt werden möchten. Auch ein bestimmtes Senioren- oder Pflegeheim, in dem Sie im Alter bevorzugt leben möchten, kann in einer Betreuungsverfügung angegeben werden.

Ein Formular hierzu können Sie unter
www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/Anlagen/Betreuungsverfuegung_Formular.pdf?__blob=publicationFile
herunterladen oder als Mitglied über die Geschäftsstelle von lehrer nrw anfordern.

Weitere für Sie interessante aktuelle Informationen finden Sie auf den Seiten des Justizportals:
www.jm.nrw.de/Gerichte_Behoerden/ordentliche_gerichte/FGG/Einzelverfahren
 

Checkliste

Wir möchten Ihnen auch als Thema nahelegen, was Angehörige eines Beamten im Todesfall zu tun haben. Hierzu haben wir eine Checkliste zusammengestellt. Es ist sinnvoll, diese Vorschläge zu einem evtl. Testament zu legen, sodass Verwandte schnell reagieren könnten. Ergänzen Sie diese Liste nach Belieben für sich und mit Ihren Bedürfnissen angepasst.

Checkliste
1. Eine Akte mit wichtigen Dokumenten anlegen, um Unterlagen zu sammeln:( Sterbeurkunde,
Abrechnungen)

2. Landesamt für Besoldung und Versorgung schriftlich benachrichtigen:
Landesamt für Bes. u. Vers. Nordrhein-Westfalen
LBV 4
40192 Düsseldorf
Vorname........................ Name,.......................Personal-Nr.: R..................

3. Verband lehrer nrw benachrichtigen
An lehrer nrw, Graf-Adolf-Straße 84, 40210 Düsseldorf, Telefon: 0211-1640971
Vorname........................... Name.......................Mitgliedsnummer...............,

4. Die Krankenkasse schriftlich benachrichtigen.
Adresse: ...............................

5. Lebens– und Unfallversicherungen schriftlich benachrichtigen

6. Laufende Zahlungen verändern oder abbestellen : Miete, Wasser-Strom-Gas

7. evtl. Kündigung und Räumung der Wohnung

8. Erbschein beantragen und Testamentseröffnung beantragen

9. Datum der Erstellung dieser Checkliste und Ihre Unterschrift

Zu all diesen Themen finden Sie demnächst auf der Homepage der lehrer nrw-Senioren weitere Informationen.
22.01.2014
Konrad Dahlmann

Zum Original-Senioreninfobrief 1-2014 (PDF-Datei)