Senioren-Infobrief 2-2014

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
wir haben es eilig mit unseren Informationen für Sie, deshalb folgt jetzt schon der zweite Seniorenbrief vom lehrer nrw in diesem Jahr. Ein weiterer Grund ist aber auch, dass für einige Veranstaltungen die Anmeldetermine sehr früh und sehr kurzfristig sind.

Ich hoffe, dass Sie mit dem neuen Zugang zum Internetauftritt von lehrer nrw keine Probleme hatten oder haben. Falls Sie Fragen auch bezüglich Ihrer Mitgliedsnummer haben, rufen Sie mich an (0 25 34) 3 47 und lassen den Computer während des Telefonates mit mir eingeschaltet oder schreiben Sie mir eine E-Mail. Es gab in den ersten Tagen des Jahres mit dem Zugang nämlich Probleme, die aber schnell behoben werden konnten. Jetzt läuft alles wieder normal.

Neben Hinweisen und Rückblicken auf Veranstaltungen und Exkursionen der lehrer nrw-Senioren finden Sie in diesem Infobrief auch eine interessante Presseerklärung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren Organisationen (BAGSO), deren Mitglied der DBB ist. Darin geht es um die Förderung des altersgerechten Umbaus von Wohnungen durch günstige Zuschüsse.

Ihr Konrad Dahlmann
Referat Senioren im lehrer nrw
 

Besuch im DASA-Museum Dortmund

Am 6. Februar besuchten 23 Seniorinnen und Senioren des lehrer nrw die DASA-Arbeitsweltausstellung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund. Auf 13.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden hier Arbeitswelten von gestern, heute und morgen präsentiert und uns von einer kompetenten Führerin in 90 Minuten anschaulich und unterhaltsam näher gebracht.
Besonders beeindruckend war für uns der Ausflug in die Vergangenheit. Am Beispiel einer Weberei wurden die körperliche Belastung und die Gefährdung der Beschäftigten verdeutlicht. Nicht der Personenschutz, denn Arbeitsuchende gab es in der „guten, alten Zeit“ genügend, sondern der Schutz der teuren Maschinen stand in den Anfängen der Industrialisierung im Vordergrund. Zum Glück hat sich das für die heute Berufstätigen in Deutschland geändert. So konnten wir uns auf Stühlen erholen, die besonders rückenschonend konstruiert sind und auch bei ständig sitzender Beschäftigung keine Rückenbeschwerden hervorrufen. Auch ein computergesteuertes Gerät zur Verbesserung der Körperkoordination konnten die Teilnehmer ausprobieren. Die Stahlhalle gab Einblick in die Stahlproduktion. Ebenso konnten die Besucher in die Welt der Biologie oder der Physik eintauchen.

Einige Teilnehmer wurden in der Sonderausstellung „Die Profis“ wieder aktiv und trainierten wie die Dortmunder Fußballer. So manches schlummernde Talent wäre sicher entdeckt worden, wenn diese Trainingsgeräte zu unserer aktiven Zeit schon im Einsatz gewesen wäre. Ein Kollege hat nach unserer offiziellen Führung noch einmal einige Stationen besucht und es dabei „gewagt“, seine Fahrkünste auf dem Lkw-Simulator zu testen. Sein Fazit: „Ich habe einen 12-Tonner Lkw gefahren, und zwar ohne die Spiegel abzubrechen oder von der Fahrbahn abzukommen. Als Highlight galt es dann schließlich, den Lkw mit Auflieger rückwärts in eine Garage einzuparken – es hat nichts geschrappt!“ Hochachtung, lieber Kollege!

Den gesamten Bericht mit einer Fotogalerie finden Sie im Internet unter: www.lehrernrw.de/verband/senioren/rueckblick-auf-veranstaltungen/veranstaltungen-2014/2014-02-06-dasa-dortmund.html
 

Weitere geplante Veranstaltungen:

Ausgebucht: Internetsicherheit und Flandern-Fahrt
Zwei Veranstaltungen sind schon ausgebucht, nämlich der IT-Kurs Internetsicherheit etc. in der DBB-Akademie Thomasberg (6.bis 7. März 2014) und die Flandernfahrt mit Stationen in Mechelen, Antwerpen, Gent und Brügge (9. Mai bis 13. Mai 2014).
 

Selbstsicherheitskurs

Nach dem überwältigenden Zuspruch beim ersten Mal im letzten Sommer findet für lehrer nrw-Senioren wieder ein Trainingstag „Selbstsicherheitskurs Plus50“ bei der Polizei statt.

Rückblick auf den Kurs im vergangenen Jahr

„Tatort Münster“

Einige Plätze sind noch frei für die besondere Stadtbesichtigung „Tatort Münster“. Diese Stadtführung bringt die Teilnehmer zu den Schauplätzen der Münsterkrimis des ARD-Tatorts und der ZDF-Serie „Wilsberg“. Beide Serien gehören zu den beliebtesten Krimis im deutschen Fernsehen.
Im Mittelpunkt von „Wilsberg“ steht der Hobby-Detektiv und Antiquar Georg Wilsberg (Leonard Lansink). Im Münster-„Tatort“ sind Kommissar Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) zum beliebtesten Ermittler-Duo der Deutschen aufgestiegen.

  • Treffpunkt ist am 8. April, um 10.45 Uhr an der Stadtbibliothek in Münster (hinter der Lambertikirche).

Die Führung dauert etwa eineinhalb Stunden. Anschließend essen wir im Ratskeller-Pfefferkorn neben dem historischen Rathaus. Am Nachmittag besucht die Gruppe die Annette-von-Droste-Hülshoff-Heimstätten:

  1. Haus Rüschhaus (bekanntes, von Johann Conrad Schlaun für sich selbst erbautes Wohnhaus, später von Annette bezogen).
  2. Wasserschloss Hülshoff mit Kaffeetrinken.

Hier ein Link zum Parkplatzsuchen, einfach anklicken und den Plan mit allen Informationen ansehen:
www5.stadt-muenster.de/parkhaeuser/
Das Parkhaus Alter Steinweg ist das Nächstliegende zum Treffpunkt Stadtbibliothek.

  • Anmeldung: Bis zum 15. März bei: Konrad Dahlmann, Eichenweg 34, 48161 Münster, Tel. (0 25 34) 3 47 (AB), E-Mail: dahlmann@lehrernrw.de

 

Dr. Oetker-Werke in Bielefeld

Am 23. September besichtigen die lehrer nrw-Senioren die Dr. Oetker-Werke in Bielefeld. Dazu treffen wir uns um 11 Uhr unterhalb der Sparrenburg, sehen uns dort Ausgrabungen und Bielefeld von oben an. Dort ist auch Möglichkeit zum Mittagstisch gegeben. Dann begeben wir uns zu den Dr. Oetker-Werken und werden dort vieles zu sehen bekommen, was mit einer guten Küche zu tun hat - Kostproben natürlich inklusive.

  • Anmeldung: Bis zum 1. August 2014 per E-Mail bei: Lucette Steinmann, lsteinmann@t-online.de

 

Zwei Tage in Koblenz

Am 20. und 21.Oktober 2014 besuchen die lehrer nrw-Senioren Koblenz. Der Justitiar unseres Verbandes, Michael König, wird uns dort begrüßen und, soweit es seine Zeit zulässt, auch begleiten.

Die vorgesehene Planung:

  1. Tag: Anreise / Sektempfang / Stadtführung Koblenz / evtl. Fahrt auf Rhein/Mosel / Abends:Weinprobe im Weingut Jens Didinger, Osterspai
  2. Tag: Morgens Seilbahnfahrt zur Burg Ehrenbreitstein und evtl. Besichtigung einer anderen Rheinburg / Mittagessen evtl. im Stammhaus Deinhard /am Nachmittag Rückreise.

Im Hotel Wyndham Garden, hoch über Koblenz, werden wir die Nacht verbringen. Es ist auch möglich, eher anzureisen oder länger im Hotel zu bleiben, dies muss bei Anmeldung schon entschieden werden, da Sie sonst nicht die Gruppenpreise für die Verlängerungstage erhalten!

Das Obere Mittelrheintal ist ein berühmtes UNESCO-Welterbe. Am Zusammenfluss von Lahn und Rhein erwartet Sie das Hotel Wyndham Garden inmitten schöner Naturlandschaften, historischer Dörfer, Kirchen und imposanter Schlösser und Burgen. Das Vier-Sterne-Hotel ist in einem herrlichen Park in Lahnstein gelegen.
Die großen Zimmer verfügen über hochwertige Betten, TV, Schreibtisch, Telefon, Hochgeschwindigkeits-Internetzugang, Safe, Kosmetikspiegel und Haartrockner sowie eine Dusche. Das hervorragende Hotelrestaurant – Sky Café – serviert regionale und internationale Gerichte.
Preise (einschließlich Frühstücksbuffet): je Einzelzimmer 50 Euro, je Doppelzimmer 62 Euro.

  • Anmeldung: Bis 1. Mai 2014 bei: Joamar Reisen, Haarener Str. 18, 33178 Borchen, Tel.: (0 52 51) 6 87 99 90 oder E-Mail: info@reisen-joamar.de (Bitte das An- und Abfahrtsdatum angeben.)

 

Pressemitteilung der BAGSO:

Zuschüsse zum altersgerechten Umbauen gefordert
Bonn, 17. Februar 2014 – Die Uhr tickt! Die Deutschen werden immer älter, ihr Wohnraum auch – nur leider ist er in aller Regel nicht altersgerecht. Schon jetzt fehlen mindestens 2,5 Millionen barriererarme Wohnungen, Tendenz steigend. Auf diese brisante Entwicklung muss die Bundesregierung dringend reagieren, fordern die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und der Verband Wohneigentum. Zuschüsse im Rahmen des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen“ wären ein erster wichtiger Schritt.
Politiker aller Fraktionen weisen gern auf den demografischen Wandel hin und bekräftigen, dass alles getan werden muss, damit ältere Menschen möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden leben können. Umso erstaunlicher, dass die Zuschussförderung ab dem Haushalt 2012 dem Rotstift zum Opfer fiel. „Die neue Bundesregierung hat nun die Chance, dies zu korrigieren, bevor noch mehr Zeit vertan wird“, mahnt die BAGSO-Vorsitzende und ehemalige Bundesfamilienministerin Prof. Dr. Ursula Lehr. Denn bereits 2030 wird knapp ein Drittel der Deutschen älter als 65 Jahre sein, so die 2011 im Auftrag des Bundesbauministeriums durchgeführte Studie „Wohnen im Alter“. Unser Wohnraum hingegen kommt dieser Entwicklung nicht hinterher: Bisher leben deutlich unter zehn Prozent aller Senioren in einigermaßen barrierefreien Haushalten.
Mit dem KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ steht zwar ein sinnvolles Förderinstrument zur Verfügung, nur ist es kreditbasiert und damit wenig für die Haupt-Zielgruppe der Senioren geeignet, da sich Menschen im Alter nicht mehr mit Schulden belasten wollen oder Schwierigkeiten haben, ein Darlehen zu erhalten. „Auch ist für eine Reihe sinnvoller Einzelmaßnahmen ein Kredit überdimensioniert, aber ein Zuschuss eine gute Motivation zu handeln“, so Hans Rauch, Präsident des Verbands Wohneigentum. Für die dringendsten Umbauten ist also ein Zuschussprogramm notwendig.
Diesen Zuschuss gab es kurzzeitig im Rahmen des KfW-Förderprogramms, doch wurde er ab 2012 gestrichen – rund anderthalb Jahre nach seiner Einführung im Mai 2011. Zu wenig Zeit, um einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu werden.
Eine Neuauflage – wie sie im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellt wird – ist vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung dringend geboten“, so Prof. Dr. Ursula Lehr, BAGSO. Nur sollte der Zuschuss dieses Mal auch langfristig verfügbar sein und durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht werden. Hans Rauch, Verband Wohneigentum, fordert: „Eine Umgestaltung des Wohnraums muss gut durchdacht sein. Dafür braucht es planungssichere Finanz- und Fördermittel.“
Die demografische Entwicklung macht eine Zuschuss-Variante des Förderprogramms „Altersgerecht Umbauen“ nach Ansicht von BAGSO und Verband Wohneigentum zwingend notwendig. Beide Verbände bieten an, die Ausgestaltung und anschließende Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.

20.02.2014
Konrad Dahlmann

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