Senioren-Infobrief 4-2014

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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
es ist ein Sommer, wie wir ihn schon lange nicht mehr hatten – mit Hitze, aber auch unerwarteten Gewittern und Niederschlagsmengen, die lokal bis zu großen Verwüstungen und Schäden für viele Menschen führte. Ich hoffe nur, dass Sie nicht allzu sehr in Mitleidenschaft gezogen wurden. Hoffentlich haben Sie eine schöne Urlaubszeit.

Heute möchte ich einmal das Thema Demenz ansprechen. Ich habe im Familienkreis bei einem Schwager selbst damit ausgiebige dreijährige Erfahrung gemacht, wie sich alles so langsam entwickelte, auch vom Autofahrer zum Raser, vom Frühstück unterbrechen und mit dem Auto durch die Gegend fahren, um mehrmals am Tage Bekannte aufzusuchen, oder unbewussten „Telefonterror“ durch mehrmalige Anrufe am selben Tag zu veranstalten, Geld verschenken an bekannte und fremde Personen, Unfälle und Geschwindigkeitsüberschreitungen – und die Schwierigkeit, den Betroffenen davon zu überzeugen, den Führerschein freiwillig abzugeben. Zur Demenz finden Sie in einem Artikel, den ich im Internet beim Bundesministerium für Gesundheit gefunden habe, interessante Hinweise.

Desweiteren möchte ich schon die „große Fahrt“ für das kommende Jahr, diesmal wieder gen Osten, ankündigen und an unsere letzten beiden Ausflüge in die Senne und zum Selbstsicherheitskurs in Dortmund erinnern.

Münster, 12. August 2014, Konrad Dahlmann


 

Große Exkursion 2014: Weimar, Leipzig und einiges mehr

Die große Fahrt im Jahr 2015 führt uns diesmal an 6 Tagen vom 24. April 2015 bis zum 29. April 2015 (bitte vormerken!) in die Gegend um Weimar und Leipzig. Wir werden wegen der Vielzahl von interessanten und sehenswerten Besichtigungsstätten in zwei Hotels übernachten: zwei Nächte in Weimar im „Hotel am Frauenplan“, direkt am Goethehaus und drei Nächte in Leipzig im Hotel „Novotel City“, direkt in der Innenstadt.

Besonderheiten in Weimar: Goethehaus, Schillerhaus, Goethes berühmtes Gartenhaus mit der Parkanlage an der Ilm, das Nationaltheater mit Goethe-Schiller-Denkmal, die Anna-Amalia-Bibliothek, das Bauhaus-Museum, das Stadtmuseum etc.

Besonderheiten in Naumburg (Saale-Unstrut-Gebiet): Stadtanlage mit Dom (Uta von Naumburg und Ekkehard!) und Wenzelskirche mit der Hildebrandt-Orgel.
Besonderheiten in Leipzig: Kopfbahnhof, Thomaskirche und die Person Bach, Nicolaikirche, Mendelssohn-Haus, Schumann-Haus, Verlag Peters (Grieg-Wohnhaus), Gewandhausorchester, MDRSender-Hochhaus, Café Haus zum arabischen Coffe Baum, etc., außerhalb das Völkerschlachtdenkmal, die schönen Passagen, u.a. mit „Auerbachs Keller". Nette Lokale gibt es in Weimar und Leipzig zuhauf.

In Merseburg (Saale) ist der Dom als Sehenswürdigkeit zu nennen.

Vorgesehen sind z.B. Stadtführungen in Weimar und Leipzig, eine Besichtigung des Völkerschlachtdenkmals und ein Besuch in der ehemaligen KZ-Anlage in Buchenwald. Zusätzlich werden wir Domführungen in Naumburg und Merseburg haben sowie eine Führung mit Orgel-Vorspiel in der Wenzelskirche zu Naumburg. Dies ist nur eine grobe Übersicht. Die genaue Terminplanung erfolgt dann später.

Preise einschließlich Busfahrt und Besichtigungen und Führungen werden sich etwa folgendermaßen ergeben:

½ Doppelzimmer mit Frühstücksbuffet / Einzelzimmer mit Frühstücksbuffet:
ab 21 Personen 500 / Euro 635 Euro
ab 30 Personen 432 / Euro 567 Euro
Ab 40 Personen 390 / Euro 525 Euro

Weitere Anfragen bei: Joamar-Reisen Tel.: 05251-6879990 und: info@reisen-joamar.de 


 

Exkursion in die Senne: Beeindruckende Weite

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Im Restaurant
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Senne-Landschaft
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Kirchenreste von Haustenbeck
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Ein nie benutzter Bahnhof auf dem Truppenübungsplatz

Eine Fahrt, die einlädt zum Wiederkommen – die Senne im Winter unter Schnee oder wenn die Heide blüht…

So war die Fahrt am 28. Juni für die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein beeindruckendes Erlebnis bei schönem Wetter; denn erst gegen 16 Uhr, als alle zum Ausklang in der Sennelounge des Britischen Golf Clubs bei Kaffee und Kuchen saßen, setzte der angekündigte Regen ein.

Das Treffen begann gegen Mittag in Bad Lippspringe im Café-Restaurant Böhner: Begrüßung, erste Gespräche und eine kleine Stärkung zu Mittag, vor allem für die, die weit angereist waren.

Der Bus, der um 13 Uhr zur Sennefahrt startete, wurde von dem Fremdenführer Herrn Albers begleitet, der als guter Sennekenner die historische Entwicklung des Truppenübungsplatzes – angefangen von Bismarcks- bzw. Kaisers-Zeiten bis heute – interessant nachzeichnete und wegen seiner guten Kontakte zur British Army vor Ort und zu den Menschen in den angrenzenden Senneorten viele kleine Insidergeschichten erzählen konnte. Es war ein interessanter Vortrag – zum Teil in herrlichem westfälischem Jargon kommentiert.

Wer mit dabei war, wird sich der Bilder von dieser imposanten Heide- und Kiefernlandschaft noch lange erinnern: Schießanlagen und Panzerschützenstände zur Übung des Ernstfalles, die Rommel-Kaserne der heutigen Bundeswehr ebenso wie die Kasernen und Beobachtungsstände der British Army, Heideflächen mit dem angrenzenden Hof mit der Heidschnuckenherde, der bundesforstwirtschaftliche Betrieb, der jährlich 1200 bis 1500 Tiere Reh- und Damwild schießt und vermarktet, die Windmühle, an der Truppenaufmärsche zur Begrüßung hochgestellter Persönlichkeiten stattfinden, der Bismarckturm, Polo- und der Golfplatz, die Panzer-Ringstraße und die schön angelegten Alleen sowie die verlassenen Dörfer im Sperrgebiert.

Herr Albers machte dann noch als kleines Extra mit dem Bus eine Rundfahrt durch die angrenzenden Orte Sennelager, Schloss Neuhaus und Mastbruch. Hier konnte man die Kasernen, Wohnsiedlungen, Kindergärten, ein kleines Notfallkrankenhaus, Sportanlagen, Schulen und auch Siedlungshäuser der Angehörigen der British Army sehen und erahnen, wie viel Leerstand es geben wird, wenn die Truppen wie geplant diesen Truppenübungsplatz aufgeben und abziehen.

Besonders beeindruckend war für viele die Größe des Sand-Mergelgebietes Senne. Man kann sich gut vorstellen, dass man sich bei einem privaten Ausflug hier leicht verfahren kann, da es ja auch kaum Markierungen und Richtungshinweise gibt.

Gertrud Tölle


 

Koblenz-Fahrt: Doch noch freie Plätze

Koblenz-Deutsches-Eck
Koblenz: Deutsches Eck

Es besteht wieder die Möglichkeit, weil eine Reisegruppe zurückgetreten ist, im Wyndham-Hotel noch weitere Zimmer für uns zu reservieren.
Bisher sind wir schon 28 Personen, die vom 19. bis 22. Oktober 2014 das Programm mitmachen wollen. Anmeldungen bei Joamar-Reisen (Klüber), Tel.: 05251-6879990 oder per E-Mail: info@reisen-joamar.de 


 

Selbstsicherheitskurs-2014-02
Lernort öffentlicher Linienbus
Selbstsicherheitskurs-2014-08
Zu beherzigende Regeln

Selbstsicherheitskurs bei der Polizei in Dortmund

Dieser Linienbus der Dortmunder Stadtwerke – DSW 21 – war am 31. Juli Lernort für unsere lehrer nrw-Seniorinnen und - Senioren. Unter Leitung von Polizeibeamten des Dortmunder Kommissariats Vorbeugung und einem Mitarbeiter der DSW 21 lernten
unsere Kolleginnen und Kollegen in Theorie und in praktischen Übungen, wie sie sich z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln Bus und Bahn sachangemessen, selbstsicher und vorausschauend verhalten können.

Neben den Sicherungseinrichtungen im Linienbus erfuhren sie auch am eigenen Leib, wie es ist, wenn ein Bus allein aus geringer Geschwindigkeit heraus schon eine Notbremsung
durchführt: man fällt unweigerlich um, wenn man keinen festen Halt hat. Fazit: Immer mindestens mit einer Hand für einen sicheren Halt sorgen!
Auch auf einen Sicherheitsabstand zum in eine Haltebucht einfahrenden oder ausfahrenden Bus sollte stets geachtet werden, wie uns bei der Einfahrt eines Busses mit Hilfe eines durch die Gegend fliegenden Dummys praktisch vor Augen geführt wurde.

In der Untergrundbahn und dem U-Bahnhof lernten wir, wie man bei Gefahr einen Bahnhof vor einem einfahrenden Zug sperren und wie man Kontakt zur Leitstelle und zum Bahnfahrer aufbauen kann.

Dieses ist nur ein kurzer Ausschnitt der angesprochenen Themen, denn die Übungen, sich laut zu artikulieren, in Gefahrensituationen Öffentlichkeit herzustellen, sich selbst zu schützen, die richtige Platzwahl im Fahrzeug zu wählen oder sich die Geldbörse am Fahrkartenautomaten nicht stehlen zu lassen waren weitere lehrreiche Inhalte, die in praktischen Übungen verinnerlicht werden konnten.

Manfred Berretz 


 

Diagnose Demenz – was nun?

In dem folgenden Artikel, den Sie sich vom Bundesgesundheitsministerium herunterladen können, sehen Sie, wie man als Angehöriger auf eine derartige Diagnose reagieren soll. Das geschieht im ersten Link:
http://www.bmg.bund.de/pflege/demenz/diagnose-demenz-was-nun.html

Der zweite Link bietet Ihnen dann genauere Hilfen an:

http://www.bmg.bund.de/pflege/demenz/hilfe-fuer-angehoerige.html

Konrad Dahlmann
Referat Senioren im lehrer nrw 


 

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